Die Fussball-Kutte

Fussball-Kutte des TSV 1860

Die sogenannte "Kutte" ist eine Weste die mit Aufnähern bestickt ist. Meistens sind es Aufnäher des eigenen Vereins, verschiedener befreundeter Fanclubs, Anti-Aufnäher gegen andere Vereine oder gegenüber der Polizei. Die Fussball-Fan-Kutten sollten jedoch nicht mit den von Heavy Metal-Anhängern (Metal-Kutte) oder Motorradfahrern (Motorrad-Kutte) getragenen Kutten verwechselt werden.

Fussballkutten werden nicht gewaschen, denn um so älter die Kutte umso höher ist der Respekt bei den anderen Kuttenträger und das Alter der Kutte muss man ja sehen.

Fussballfans, welche eine Kutte tragen bezeichnen sich als Kutte. Die meisten Kutten tragen meist zusätzlich noch ein Trikot und viele Schals.

Die Kuttenmode kam Ende der 70er Jahre in die Stadien und ist heute überwiegend bei den "älteren" Fans beliebt. Meistens sind die "Kutten" in Fanclubs des Lieblingsvereins Organisiert. Sie organisieren Busfahrten zu den Fussballspielen, Veranstalten Fanclubfeste oder Fussballtuniere.


Bei einigen Ultragruppierungen sind die Kutten des eigenen Vereins ungern gesehen, da Ihnen vorgeworfen wird, Ihnen würde die Sangesfreude fehlen, sie meistens besoffen sind und nur am rumgrölen sind. Aus diesem Grund wird der Begriff "Kutte" auch öfters negativ verwendet. Es kam auch schon zu Auseinandersetzungen zwischen den "jungen" Ultras und den "alten" Kutten, da die Interessen und Vorstellungen beim Unterstützen der eigenen Mannschaft meist weit auseinander klaffen. In den meisten Vereinen ziehen die Kutten und Ultras jedoch an einem Strang und kommen daher gut miteinander aus.